Online Texte für Weltbild Verlag, Augsburg
Case Study
Buchtexte & Autorenporträts
Für Weltbild habe ich über mehrere Jahre regelmäßig redaktionelle Online-Texte rund um Bücher, Neuerscheinungen und ihre Autorinnen und Autoren geschrieben.
Die Themen wechselten ständig: neuer Roman, neues Sachbuch, bekannte Namen, weniger bekannte Namen, aktuelle Buch-News. Entsprechend musste ich mich immer wieder schnell in Titel, Personen und Hintergründe einarbeiten und daraus Texte entwickeln, die über eine reine Inhaltsangabe hinausgehen.
Denn ein Buch lässt sich zusammenfassen. Interessant wird der Text erst, wenn er einen Grund liefert, genauer hinzusehen.
Autoren-Porträts & neue Bücher
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Jedes Buch braucht einen eigenen Einstieg
Buch-News und Autorenporträts folgen zwar wiederkehrenden Formaten. Inhaltlich darf daraus trotzdem keine Schablone werden.
Bei jedem Beitrag musste neu entschieden werden: Was macht diesen Titel interessant? Ist es das Thema, die Geschichte dahinter, die Person des Autors oder ein aktueller Anlass?
Welche Informationen brauchen Leser zum Verständnis – und welche Details machen neugierig, ohne den halben Inhalt vorwegzunehmen?
Die Arbeit begann deshalb nicht beim schönen Formulieren, sondern bei der Auswahl und Gewichtung der Informationen.
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Zwischen Autorenporträt und Buch-News
Die Themen reichten von Autorinnen- und Autorenporträts über Buchvorstellungen und Neuerscheinungen bis zu aktuellen Buch-News und Themenschwerpunkten.
Dabei verlangte jedes Format etwas anderes. Ein Autorenporträt braucht Persönlichkeit und Kontext. Eine Buchvorstellung muss schnell zeigen, worum es geht und was den Titel auszeichnet. Bei aktuellen Buch-News zählt dagegen ein klarer Einstieg ins Thema.
Die Tonalität durfte wechseln. Der redaktionelle Anspruch nicht.
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Recherche gehört zum Schreiben
Für Autorenporträts und Buch-News musste ich Hintergründe recherchieren, Informationen gewichten und entscheiden, was für den jeweiligen Beitrag tatsächlich relevant ist. Vorhandenes Verlagsmaterial war dabei eine Grundlage – nicht automatisch der fertige Artikel.
Gerade bei bekannten Autorinnen und Autoren besteht die Schwierigkeit oft nicht darin, Informationen zu finden. Sondern darin, aus sehr vielen Informationen die richtigen auszuwählen.
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Das Ergebnis: Redaktion, die nicht nach Schablone klingt
Über die langjährige Zusammenarbeit entstanden zahlreiche Buchvorstellungen, Autorenporträts und Beiträge für den Online-Auftritt von Weltbild.
Für mich zeigt das Projekt vor allem, was redaktionelle Routine wirklich bedeutet: nicht denselben Text immer schneller zu schreiben, sondern sich zuverlässig auf neue Themen, Personen und Formate einstellen zu können.
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